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Gitarre&Bass 11/01
Acoustic Art Mk III Bassbox
Um dem Akustikbass beim Zusammenspiel mit anderen Instrumenten
zur nötigen Durchsetzungskraft zu verhelfen, reicht in Jazz- oder Folk-Ensembles
eine vergleichsweise dezente Elektro-Unterstützung. Aber die Qualitätsanforderungen
sind hoch.
Der
Akustikton beinhaltet feinste Details und filigrane Nuancen, die entsprechend
akkurat reproduziert werden wollen. Dagegen wirkt ein normaler E-Bass-Ton jedenfalls
eher grob. Mal abgesehen von der Problematik, einen gediegenen Akustikton perfekt
aufzunehmen – den nächstschwierigeren Job hat hier der Lautsprecher
zu erfüllen. Die Acoustic-Art-Boxen von Glockenklang sind so konzipiert,
dass sie hohen Klangansprüchen gerecht werden, das beweist wohl schon der
Erfolg dieser keineswegs billigen Kleinboxen-Serie. Die neue Mk-III-Version
ist eine roadtauglich ausgestattete Synthese aus der wohnzimmermäßig
gestylten Mk-I-"Stufenbox" und der kleineren Mk-II-Ausführung.
Resümee
Phantastisch, wie souverän und tight diese Kleinbox den mächtigen Bass-Attack eines Upright rüberbringt! Offen und unverfärbt in den Mitten, fein brillant und unaufdringlich bis ans oberste Ende des Hörbereichs, beweist die bestens ausgewogene Breitband-Wiedergabe der Acoustic Art Mk III eine besondere Kompetenz in der schwierigen Reproduktion akustischer Bass-Instrumente und E-Uprights. Feinste Klangdetails kommen hier angemessen, mit authentischer Klangfarbe und Dynamik zur Geltung, so dass sich ein Klangbild von selbstverständlicher Natürlichkeit ergibt. Mit der neuen, solide und bühnenpraktisch ausgeführten Mk-III-Version der Acoustic Art markiert Glockenklang mal wieder seinen Spitzenanspruch auf dem Gebiet der Bass-Verstärkung.
Plus
Dirk Groll
Mit freundlicher Genehmigung des MusikMedia-Verlages, Köln